Wirtschafts- und Forschungsprogramm "Innovatives OÖ 2010plus"

"Innovatives OÖ 2010plus": 62 Prozent des Programmvolumens für Forschung und Entwicklung

Oberösterreich, als Wirtschafts- und Exportbundesland Nummer 1, unternimmt enorme Anstrengungen, um Forschung und Entwicklung und Technologisierung und Innovation voranzutreiben. „Nur so können wir bestehende Arbeitsplätze sichern und vor allem neue schaffen und so die Basis für Wohlstand im Land legen“, erklärt Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer, die innerhalb des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogrammes für die Themenfelder „Forschung und Entwicklung“ und „Bildung und Karriere“ verantwortlich ist.

Highlights aus dem Themenfeld "Forschung und Entwicklung"

Im Mittelpunkt dieses Themenfeldes stehen der Ausbau von Forschungsschwerpunkten sowie die Identifizierung neuer Forschungsfelder. Hier geht es vor allem um die Bereiche "Energieeffizienz und Energiemanagement", die nachhaltige Verfügbarkeit von geeigneten Energieträgern, die Erhöhung der Energieeffizienz und die systemübergreifende Optimierung durch Energiemanagement.

Öffentliche Universitäten und Forschungseinrichtungen sollen ausgebaut werden. Es geht vor allem um die Weiterentwicklung des Lehrangebots, die Verbesserung der Infrastruktur und die Erhöhung der Studierenden- und Absolventenzahlen. Der Fokus liegt daher speziell auf der technisch-naturwissenschaftlichen Fakultät (TNF) der JKU und der Steigerung der Attraktivität des Standortes OÖ für in- und ausländische Forscher/innen.

Die oö. Forschungs-, Bildungs- und Technologieeinrichtungen sollen weiter vernetzt werden.

Weitere wichtige Themen betreffen die exzellent aufgebaute Forschungskapazität im Bereich Mechatronik, die Aufrecherhaltung des hohen Niveaus im Bereich IKT, die Zukunftsthemen in der Werkstoffforschung, sowie die Erhöhung der F&E-Quote mithilfe der "OÖ. Forschungsförderung".

Highlights aus dem Themenfeld "Bildung und Karriere"

Der Internationalisierung im Bildungsbereich wird durch die verstärkte Internationalisierung von Lehre und Forschung an oö. Hochschulen Rechnung tragen. OÖ orientiert sich hier am Bundesziel: 50 Prozent der Studierenden sollen bis zum Jahr 2020 einen Teil ihres Studiums im Ausland absolvieren. Derzeit liegt dieser Wert bei 15 Prozent.

Die Bündelung der postgradualen Ausbildungsangebote von JKU, FH OÖ und LIMAK erfolgt an der LIMAK Austrian Business School (ABS).

Weiters stehen im Themenfeld der Ausbau und die Förderung von Spitzenleistungen nach den Bedarfen der oö. Wirtschaft und die spezielle Förderung von Hochbegabten im Zentrum.

Um das Interesse bei Jugendlichen frühzeitig zu fördern, sind auch folgende zwei Aktivitäten zur Weiterführung vorgesehen: "Power Girls" und "TechnikBox".

"Insgesamt ist es uns gelungen, die Bereiche Forschung, Bildung und Technologie noch stärker als bisher miteinander zu vernetzen", stellt Forschungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer klar.