LR Hummer: Keine Einsparungen im Bereich Forschung und Wissenschaft
Klares strategisches Ziel: Vier Prozent Forschungsquote bis zum Jahr 2015
(LK) "Es gibt keine Einsparungen im Bereich der Wissenschaft und Forschung", betont die Landesrätin für Wissenschaft und Forschung Doris Hummer bei der heutigen Sitzung des "Budget-Landtags". "Die aktuellen Wirtschafts- und Arbeitslosenzahlen geben uns einen klaren Auftrag, in Forschung und Wissenschaft zu investieren. Jeder Euro, der eingesetzt wird kommt neuen Arbeitsplätzen zugute - dies zeigen wissenschaftliche Studien", so Hummer.
Daher gebe es ein "ganz klares Bekenntnis" im Budget für das nächste Jahr: "Wir geben in diesem Bereich 44,6 Millionen Euro aus. 20,8 Millionen Euro fließen in die Fachhochschulen in OÖ. und 23,8 Millionen in den Bereich der Wissenschaft und Forschung", betont die Landesrätin. "Klares strategisches Ziel ist es: Vier Prozent Forschungsquote bis zum Jahr 2015 zu erreichen", stellt Hummer klar.
Oberösterreich werde weiter den "Ausbau der Exzellenzbereiche vorantreiben und die universitäre, außeruniversitäre Forschung, sowie die Fachhochschulforschung unterstützen. Denn erst am vergangenen Montag habe man eine Erfolgsgeschichte präsentiert. Es werden 75 Millionen Euro in ein neues Forschungszentrum der Firma Borealis in Oberösterreich, in Linz, investiert. "Im Wettbewerb der Länder und Regionen hat Oberösterreich seine Hausaufgaben gemacht und durch den vorhandenen Exzellenzbereich in der Kunststofftechnik gepunktet", so Hummer.
Die JKU hat sich im Zukunftsbereich der Kunststofftechnik zu einem Forschungsschwergewicht entwickelt. "Fünf neue Institute wurden geschaffen, drei Institute wurden neu ausgerichtet", betont die Landesrätin. "Und es wird aufgrund des neuen Katalysatorschwerpunktes von Borealis ein neuer Forschungsbereich dazu kommen."
Die Fachhochschulen seien nicht nur die "stärksten in Österreich, sondern sind ein Erfolgsmodell. Wir haben 6.000 Absolvent/innen und aktuell 4.300 Studierende an den vier Fakultäten in Oberösterreich – 50 Prozent berufsbegleitend", stellt Hummer klar. "Diese Zahlen zeigen, dass die Fachhochschulen innovativ und vordenkend unterwegs sind."
Bereits sehr erfolgreich funktioniert die OÖ. Forschungsförderung, die direkt und unbürokratisch unterstützt. "Hier kommen 5,6 Millionen Euro den forschenden Unternehmen zugute", so Hummer. Ein weiteres Ziel ist "die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Forschung mit den oberösterreichischen Unternehmen – vor allem Klein- und Mittelbetriebe soll der Zugang zu wissenschaftlicher Forschung erleichtert werden". Hier werde im nächsten Jahr ein "neues Forschungsprogramm initiiert", schließt Landesrätin Hummer.
Schwerpunkte
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