LR Hummer: FH OÖ bei technischen Studiengängen im Spitzenfeld
Bei den technischen Studiengängen gehört laut Bundesrechnungshof die FH OÖ nach wie vor zu den effizientesten. "75 Prozent ihres Studienangebotes sind der Technik zuzuordnen und diese erfordern den höchsten Investitionsaufwand", so die Landesrätin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Jugend und Frauen Mag.a Doris Hummer.
(LK) Das Land OÖ hat in den vergangenen fünf Jahren rund 93 Millionen Euro in die Infrastruktur (Gebäude, Labors, technische Geräte etc.) an den Standorten in Hagenberg, Linz, Steyr und Wels investiert, was sich in den hohen Landesbeiträgen je Studienplatz im Rechnungshofvergleich niederschlägt. "Das sind Investitionen in die Zukunft des Industrie- und Wirtschaftsbundeslandes Oberösterreich und in den Wohlstand des Landes", so Hummer, und weiter: "Mehr als 6.000 topausgebildete, praxisorientierte Absolvent/innen in unseren Betrieben sind dafür der beste Beweis."
Die durch den Bundesrechnungshof festgestellten höheren Kosten für Wirtschaftsstudiengänge sind aus der im Jahr 2006/07 angelaufenen Umstellung der Studiengänge auf das Bachelor/Mastersystem zu erklären. Die 4-jährigen Diplomstudiengänge und die 3-jährigen "neuen" Bachelorstudiengänge liefen parallel und erforderten temporär einen höheren Aufwand.
"Die Ergebnisse vergleichen dabei nicht alle 20 österreichischen Fachhochschulen, sondern nur jene sieben unterschiedlich großen, die sich freiwillig an einem Kostenmonitoring-Modell in Kooperation mit dem Wissenschaftsministerium beteiligt hatten", betont Hummer. Der Vergleich sei deshalb nicht repräsentativ, weil nur ein Drittel der Fachhochschulen auf Basis dieser Daten vom Rechnungshof durchleuchtet wurde. Die Daten stammen zudem aus den Jahren 2006/07 bzw. 2005/06 (FH Salzburg).
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