Neues Uni-Budget 2010 bis 2012

Mehr Geld auch für Frauen in Wissenschaft und Forschung

"Das Land OÖ unterstützt den Ausbau der JKU. Daher war es unser Bemühen, dass die JKU eine faire Budgetmittelzuteilung des Bundes bekommt. Auch das Land OÖ nimmt Geld in die Hand, um den Ausbau des Universitätsstandortes Oberösterreich weiter voran zu bringen. So wurden z.B. neue Institute an der TNF mit Unterstützung des Landes geschaffen - zur Stärkung des Kunststoffstandortes, des Mechatronikschwerpunktes und der Informationselektronik in OÖ", betont die Landesrätin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Jugend und Frauen Mag.a Doris Hummer.

Das Land OÖ fördert den Ausbau der Bereiche Polymerchemie, Kunststofftechnik, Nanoanalytik, Mechatronik und Informationselektronik allein im Jahr 2010 mit ca. 4 Millionen Euro.

Insgesamt sind 17 Millionen Euro bis 2014 für die Schwerpunktförderung an der TNF vorgesehen.

Um den österreichweiten Bedarf an Technikfachkräften nachzukommen, werden die an der Technischen Fakultät der Universität Linz begonnenen Ausbauvorhaben Polymerchemie, Kunststofftechnik, Mechatronik und Informationselektronik fortgesetzt und gestärkt.

Erfolgreiche Verhandlungen mit dem Bund

In der Leistungsvereinbarung 2010 - 2012 konnte das Universitätsbudget um etwa 21 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2007 - 2009 gesteigert werden.

Im Vergleich dazu beträgt die durchschnittliche Steigerung aller Universitäten 10 Prozent, der Universitätsstandort Oberösterreich hat also bei den Leistungsvereinbarungen überdurchschnittliche Zuwächse erzielt.

Etappenziel erreicht – Angestrebtes Ziel 5 Prozent bleibt!

"Ein erster Erfolg ist uns mit der Leistungsvereinbarung 2010 – 2012 gelungen. Der Anteil der JKU am Bundes-Universitätsbudgets steigt auf 4,13 Prozent", betont Landesrätin Hummer.

Oberösterreich ist das führende Industrie-, Export- und Technologiebundesland. Im Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt und mit anderen Bundesländern erhält Oberösterreich je Einwohner und in Relation zur Wirtschaftskraft unseres Bundeslandes jedoch bedeutend weniger Bundesmittel für Universitäten und für Forschung und Entwicklung. Daher bleibt unser Ziel weiterhin klar definiert: Zumindest 5 Prozent des Bundes-Universitätsbudgets zu erreichen.