LR Hummer zu Schulmodell Oberösterreich: Aktionsplan für engagierte Schulen

Lassen engagierte Lehrerinnen und Lehrer nicht im Regen stehen –Lösungen und Angebote FALLS Schulen nicht zum Zug kommen

(LK) Mit 22. Jänner 2010 läuft die Frist für die Anerkennung von Schulversuchen – für das "Schulmodell OÖ" – aus. "Sollte bis zu diesem Zeitpunkt das Bundesministerium keine konkreten Ergebnisse für die engagierten Schulen in Oberösterreich erzielt haben, wird es definitiv Alternativen geben", betont Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer und kündigt einen "Aktionsplan für engagierte Schulen" an. "Wir lassen die Lehrerinnen und Lehrer nicht im Regen stehen. Wobei wir natürlich hoffen, dass ein Einlenken von Wien kommt", so Hummer weiter.

"Klar ist, wir können eine Finanzierung von Mehrstunden nicht übernehmen, da uns der Bund ohnehin noch Geld für Lehrergehälter schuldet", betont Hummer. Bei der vom Bund festgelegten Schülerzahl von 25 Schülerinnen und Schülern pro Klasse bezahlt bereits jetzt das Land Oberösterreich sieben Millionen Euro – dies entspricht 200 Dienstposten pro Jahr – die eigentlich der Bund tragen müsste.

"Wir werden allen engagierten Schulen in OÖ helfen, ihren Weg der Innovation und der Neu-Ausrichtung weitergehen zu können", stellt die Bildungs-Landesrätin weiters klar. "Wir möchten Schulen bei ihrer individuellen Strategie und Markenfindung unterstützen und Schulen beim Neupositionierungsprozess helfen."

"Damit zeigen wir, dass wir in Oberösterreich alles für die 'Neue Schule OÖ' unternehmen und dringende Aufgaben anpacken", schließt die Bildungs-Landesrätin.