Uni-Budget:
268,6 Mio. Euro – plus 21 Prozent!
Mehr Geld für stärkeres Studienangebot
Die im Dezember 2009 mit dem Wissenschaftsministerium abgeschlossene Leistungsvereinbarung ist für die Johannes Kepler Universität (JKU) sehr erfreulich: Für die Jahre 2010 bis 2012 wurde das Universitätsbudget auf 268,6 Mio. Euro aufgestockt. Das entspricht einer Steigerung von etwa 21 Prozent gegenüber dem Zeitraum 2007-2009, wo es 222 Mio. Euro vom Bund gab.
Der Anteil der JKU am Bundesbudget für die Universitäten steigt damit von 3,96 Prozent auf 4,13 Prozent.
„Die Erhöhung unseres Budgetanteils auf 4,13 Prozent ist ein wichtiger Schritt, um dem Zielwert von fünf Prozent näher zu kommen. Dieses Budget ermöglicht uns, die wichtigsten Ausbauvorhaben weiterzuführen“, sagt Rektor Richard Hagelauer.
Insgesamt stehen für Ausbauvorhaben zusätzlich etwa 20 Mio. Euro zur Verfügung.
Eckpunkte der
in der Leistungsvereinbarung vorgesehenen Maßnahmen
Ausbauvorhaben:
- Polymerchemie und Kunststofftechnik
- Mechatronik
- Informationselektronik
- Unternehmensrecht
- Management und Entrepreneurship
Maßnahmen im Studienbereich:
- Ausbau der Kooperation mit der Fernuniversität Hagen
- Umstellung auf Bologna-Struktur (Bachelor-/Master-System) in allen Fakultäten
- Internationalisierung des Studienprogramms und der Studierenden (mehr Incoming- und Outgoing-Studierende)
- Multimediale Angebote für Studienprogramme in allen Fakultäten
- Qualitätssicherung & Qualitätsmanagement
- Berufsbegleitendes Studienangebot ausbauen
Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der stark steigenden Studierendenzahlen von zentraler Bedeutung: Die Zahl der Erstsemestrigen hat sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als 30 Prozent erhöht, insgesamt gibt es mittlerweile über 16.700 Studierende an der JKU.
Frauenförderung – 20 Laufbahnstellen für Wissenschafterinnen
Hier ist es der JKU gelungen, eine überaus erfreuliche Initiative in der Leistungsvereinbarung zu verankern. Im Rahmen der Frauenförderung ist die Implementierung von 20 Laufbahnstellen (Post Doc) für Wissenschafterinnen vorgesehen. Zehn Stellen stehen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, fünf der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und weitere fünf der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zur Verfügung. Ziel ist es, die Zahl von jungen, aussichtsreichen Wissenschafterinnen zu erhöhen, die eine Habilitation an der JKU und damit eine wissenschaftliche Karriere anstreben.
